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::: Die Zitadelle Jacas :::

Fünfeckige Zitadelle im Herzen Jacas, umgeben von einem Schutzwall. Erbaut im Jahre 1592/1593 unter der Herrschaft des Königs Felipe II. zum Schutz vor den französischen Ketzern.

Eine Zitadelle ist eine eigenständige Festung, die üblicherweise innerhalb der sie umgebenden Befestigungsanlage einer Stadt erbaut wurde. Die Zitadelle Jacas stellt hier eine Ausnahme dar. Sie ist umgeben von einem eigenen Schutzwall und ist, zusammen mit der Zitadelle Liejas in Belgien, die einzige vollständig erhaltene, fünfeckige Zitadelle der Welt.

Die Zitadelle Jacas diente als letzter und wichtigster Verteidigungsstützpunkt der Stadt Jaca. Wie fast alle Zitadellen (je nach Bauart) verfügt sie über eigene Versorgungsanlagen, wie z. B. Trinkwasserbrunnen und Vorrats- und Waffenkammer.

Über die historischen Anfänge von Zitadellen im Allgemeinen ist nur wenig bekannt. Verschiedene Beispiele aus dem Altertum sind die altägyptische Ruinenstätte Tanis (um 1000 v. Chr.), die Akropolis von Athen, die Anlagen von Troja, Mykene und Tiryns sowie die Zitadelle von Korinth (Akrokorinth) und des römischen Kapitols. Meistens wurde eine Zitadelle auf einem Berg oder Hügel errichtet und in manchen Fällen auch mit unterirdisch verlaufenden Geheimgängen (z. B. als Fluchtweg) ausgestattet. Auch die Zitadelle Jacas verfügt über solche geheimen Fluchtwege.

Philip II. befahl die Konstruktion dieser Anlage in einem Außenbezirk der Stadt Jaca - aus Angst vor den französischen Ketzern - im Jahre 1592. Der Bau dieser Anlage wurde erst im 17. Jh. beendet.

 

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