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::: Roda de Isábena :::

Das romanische Dorf Roda de Isábena ist das kleinste Dorf Spaniens, welches über eine eigene Kathedrale verfügt. Es handelt sich um ein sehr pyrenäentypisches, schönes Dorf mit engen Gassen und alten Steinkonstruktionen. Auf dem Hauptplatz finden Sie eine Kathedrale aus dem XI. Jh.

Das Dorf Roda de Isábena liegt auf einer Erhebung über dem Fluss Isábena und ist der kleinste Ort Spaniens, der über eine eigene Kathedrale verfügt.
Der Graf Ramón erlangt im Jahre 956 die Unabhängigkeit der Grafschaft Ribagorça. Sein größtes Bestreben war es, für die Grafschaft eine eigene Diözese zu erhalten. Der erste Bischof der Ribagorça war Odisendo, Sohn des Grafen Ramón II. Mehrere Namen spielen in der Geschichte der Kathedrale Roda de Isábena eine große Rolle, aus ganz unterschiedlichen Gründen:
Abd-al-Malik, Sohn des Almanzor, der zwischen 1003 und 1006 die ganze Grafschaft verwüstete, ohne dabei “Roda de Isábena” zu verschonen.
Sant Ramón, Bischof dieser Diözese im ersten Viertel des 12. Jh. Sein prachtvoller Sarkophag befindet sich in der Haupt-Kripte und wurde auf seinen Wunsch hin erbaut.

Monscn Josc Maria Lcminyana, ein selbstloser Gemeindepfarrer, der mehrere Auszeichnungen erhielt für seine unerschöpfliche Hingabe und seinen Eifer zugunsten der Kathedrale. Er restaurierte mit seinen eigenen Händen die nördliche Apsis der Kathedrale. Ebenso hat er eine Menge mittelalterlicher Werke des Landkreises wiedererlangt und für Ausstellungen bereitgestellt.
Erik, der Belgier, der den Raub von wertvollen Stücken in der Nacht vom 6. auf den 7. Dezember 1979 begann. Unter den gestohlenen Werken befindet sich der Stuhl von Sant Ramón aus dem 10. Jh. Dieser wurde zerstückelt und konnte nur bruchstückweise wieder zusammengebaut werden.

Das Gebäude ist von bemerkenswerten Ausmaßen. Die Etage der Basilika besteht aus Kirchschiffen und wurde mehrfach restauriert gemäß den zeitgenössischen Tendenzen. Der älteste Teil steht in Verbindung zur Burg, von dessen Festungsturm nur noch das kreisförmige Fundament erhalten geblieben ist und aus der Zeit der Römer zu stammen scheint.

Seine Kirche war wahrscheinlich die heutige Kapelle von Sant Agustín, neben der nördlichen Apsis gelegen. Im unteren Teil der Kirche, ebenso wie in einigen Teilen des Kreuzganges, kann man noch die Überreste vom “Opus spicatum” beobachten, die von seinem Alter zeugen. Unter der Kirche befindet sich ein quasi verlassener Raum mit einer Tür, der eine kleine Apsis und Reste des “Opus spicatum” verbirgt. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um die Kripte der Augustus Kapelle. Vom Turm ist einzig der untere Teil im Originalzustand. Die Kirchschiffe schließen sich zum Osten hin mittels kleiner Apsiden. Die Säulen und Fresken sind reich verziert.

Der moderne Portalvorbau an der südlichen Fassade ist der Eingang zur Säulenhalle aus dem 13. Jh. Diese besteht aus einem bogenförmigen Portal, mit Gesims verziert im Anschluss an die Abakus des Kapitels und sechs trompetenförmigen Archivolten, die farblich abgestuft sind, von denen die äußerste mit aus Diamanten besteht. Diese werden abgestützt durch je 6 Säulen auf jeder Seite: drei aufeinander folgende dickere und drei dünnere. Die Türblätter sind im Mudejar-Stil, fein dekoriert und original erhalten.

 

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