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::: Der Nationalpark Aigüestortes :::

Der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici zeigt deutlich die Charakteristiken der Hochgebirgsbereiche in den Pyrenäen. Dazu kommt noch ein weiteres entscheidendes Element, das dem Park seine Identität verleiht: das Wasser.

Die Parklandschaft zeichnet sich durch kristallklares Wasser aus, das zahlreiche Flüsse und Seen bildet und dieses Gebiet bereichert. Neben Sturzbächen und Wasserfällen dürfen die dichten Wälder nicht ungenannt bleiben, die den Park zur Zeit der Schneefälle in ein wunderschönes Gebiet verwandeln. Der Park ist aber nicht nur landschaftlich wertvoll. Sein biologischer Wert ist einzigartig. Es handelt sich um ein wahres Naturparadies: Seen, Sturzbäche, Wasserfälle, Torfmoor, felsige Landschaften, schroffe Felsspitzen und dichte Wälder mit Schwarzkiefern, Edeltannen, Waldkiefern, Birken und Buchen bilden einen idealen Rahmen für eine Vielzahl an alpinen Pflanzen und Tieren.

Es empfiehlt sich, sich an eines der beiden Häuser des Nationalparks zu wenden. Das Zentrum des Parks erreicht man über die beiden historischen Eingangstore: Espot (Pallars Sobirà) und Boí (Alta Ribagorça).

Es handelt sich um ein Ökosystem im Hochgebirge der Pyrenäen. Die Hauptcharakteristik dieses Parks sind die 200 Seen, die eindrucksvollen Felsenklippen von Els Encantats und die für das Hochgebirge charakteristischen Mäander (sog. Aigüestortes). Gleichermaßen sind auch die Waldbestände bedeutend, die sich aus Schwarzkiefern, Edeltannen, Waldkiefern, Birken und Buchen zusammensetzen. Der Bartgeier ist der repräsentativste Greifvogel des Parks. Er lebt an den Felswänden, wo er Felsvorsprünge, Höhlen und Spalten zum Aufziehen der Jungen nutzt. Die für Seengebiete typische Fauna ist artenreich, und es finden sich Tiere wie Forellen, Regenbogenforellen, Grasfrösche und Pyrenäen-Gebirgsmolche. In den Flüssen und Bächen leben Pyrenäen-Bisamspitzmäuse, die nachtaktiv und deshalb nur selten zu sehen sind, sowie Otter.

Kunst ist hier neben der Natur eine weitere Alternative, da es sich um ein Gebiet handelt, das im Mittelalter den Aufschwung der romanischen Kunst miterlebt hat. Hervorzuheben ist vor allem das romanische Bauensemble von Vall de Boí, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

 

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