| :::
Tella - Dorf inmitten des Nationalparks Ordesa ::: |
Am Anfang des Dorfes finden Sie das Touristik-Informationsbüro.
Dort wird man Sie ausführlich informieren über die speziellen
Gewohnheiten dieses kleinen, mystischen Dorfes. Auch kann man Ihnen
dort den Weg zu den Kirchen (nachfolgend erläutert) zeigen.
Sehr zu empfehlen ist das Hexenmuseum in der 2. Etage am Anfang
des Dorfes. Aufgrund der jahrhundertealten Hexentradition Tellas
haben sich in diesem kleinen Dorf einige Besonderheiten herausgebildet.
Fragen Sie an der Touristik-Information unbedingt nach der Filmshow
über den Nationalpark Ordesa. Mehrmals am Tag wird ein sehr
gut ausgearbeiteter und wirklich schöner Film in einem speziell
dafür eingerichtetem Raum gezeigt, der in 3 Sprachen zur Verfügung
steht (Spanisch, Französisch, Englisch).
Ebenfalls besichtigen sollten Sie den “Dolmen” de Tella
(nachfolgend erläutert und im Film-Vorführraum anschaulich
am Modell erklärt).
Besichtigungs-Tour der Wallfahrtskirchen:
Zur Besichtigung der Wallfahrtskirchen gehen Sie mitten durch das
Dorf Tella. Einige Schilder weisen den Weg klar und deutlich. Die
Kirchen, insgesamt 3, befinden sich außerhalb der Dorfgrenzen.
Übrigens werden diese heute noch von den (insgesamt 13!) Dorfbewohnern
benutzt. Wenn Sie immer den Schildern folgen, führen Sie die
Wanderung als Rundtour durch.
Der Dolmen von Tella:
Den Dolmen de Tella können Sie gut auf der Rückfahrt nach
der Besichtigung der Wallfahrtskirchen besuchen. Sie fahren von
Tella die Straße zurück, die Sie gekommen sind, und nach
etwa 2 Kilometern werden Sie diesen Dolmen bereits sehen, etwa 100
Meter abseits der Straße. Der Dolmen von Tella stammt aus
der Jungsteinzeit, etwa 3.000 vor Christus.
Das Wort "Dolmen" stammt aus dem Keltischen (keltisch:
Steintisch). Es handelt sich hierbei um vorgeschichtliche Grabkammern
mit rechteckigem oder polygonalem Grundriss, die meist aus vier
bis sechs Trag- und einem oder zwei Decksteinen bestanden (diese
Form erinnert entfernt an einen Tisch). Die Tragsteine wurden senkrecht
in die Erde gebracht; auf sie wurden die Decksteine gelegt. Die
Dolmen wurden entweder vollständig mit Erde bedeckt und bildeten
dann riesige künstliche Hügel, oder die Erde reichte nur
bis zur Deckplatte. Das Grab konnte einen oder mehrere Tote enthalten.
Besonders zahlreich findet man Dolmen in Irland, Wales, in den englischen
Grafschaften Devon und Cornwall, im Nordwesten Frankreichs, insbesondere
in der Bretagne, sowie in Spanien. Dolmen kommen zudem in Nordafrika
und dem Nahen Osten vor.
|