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Ainsa - Hauptstadt des alten Königreiches Sobrarbe ::: |
Aínsa, die frühere Hauptstadt des
Sobrarbe-Reichs, liegt in einer herrlichen Gegend zwischen der französischen
Grenze, dem Nationalpark Ordesa und dem Monte Perdido. Ihre Altstadt,
die zum Kunsthistorischen Denkmalensemble erklärt wurde, erstreckt
sich entlang zweier Straßen, die an der Plaza Mayor zusammentreffen.
Aínsa war einst Hauptstadt des Sobrarbe-Reichs und zur Zeit
der Reconquista Schauplatz wichtiger Schlachten zwischen Mauren
und Christen. Sancho el Mayor von Navarra eroberte die Stadt im
11. Jh. und errichtete dort eine Burg. Später gelangte sie
in Besitz der Krone von Aragonien. Unter der Herrschaft von Alfons
I. el Batallador (der Kämpfer) trug sich ein weiteres historisches
Ereignis zu, als der Monarch Aínsa die Foralrechte verlieh.
Philipp II. erneuerte die Festung, um eine Invasion der französischen
Hugenotten zu verhindern. Während des Erbfolgekriegs kämpfte
Aínsa auf der Seite des Erzherzogs Karl von Österreich
und fiel deshalb Belagerungen und Feuer zum Opfer. Im Laufe ihrer
Geschichte besaß die Stadt große Bedeutung, nicht zuletzt
wegen ihrer strategischen Lage und ihrer Eigenschaft als Verkehrsknoten.
Das Städtchen liegt in den aragonesischen Pyrenäen, eingebettet
zwischen Frankreich, dem Nationalpark Ordesa, dem Monte Perdido,
der Gebirgskette Sierra de Guara und dem Tal von Benasque. Durch
diese privilegierte geographische Lage kann die Stadt neben ihren
interessanten Kulturdenkmälern auch mit dem hohen ökologischen
Wert ihrer Umgebung aufwarten.
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