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Die Flora und Fauna der Pyrenäen::: |
Fauna:
Auf der französischen Seite leben in den großen Mischwäldern
bis in etwa 1800 m Höhe auch noch einige Braunbären. In
den hochalpinen Bereichen ist die Pyrenäengemse (französisch
isard, spanisch sarrio oder rebeco) anzutreffen. Obwohl ursprünglich
nicht heimisch, haben sich die aus den Alpen eingewanderten Murmeltiere
sehr verbreitet. Selten und in seinem Bestand bedroht ist der Pyrenäen-Desman,
eine Unterart der Familie der Maulwürfe. An Vögeln sind
etwa der Stein-, Zwerg-, und Habichtsadler sowie Gänse-, Mönchs-
und Bartgeier zu nennen. Es gibt eine große Anzahl von Insekten,
hier fallen vor allem die rund 300 Schmetterlingsarten sowie Heuschrecken
und Käfer auf.
Flora:
Die Pyrenäen-Lilie erreicht eine Wuchshöhe von 40 cm bis
120 cm. Der Stängel ist hart und gerade, die Blätter schmal
und lanzettförmig und dicht wechselständig um den Stängel
verteilt.
Die Pflanze blüht von Mai bis Juni mit 1 bis 12 in einer Rispe
nickender Blüten, die unangenehm duften. Die zwittrigen Blüten
sind dreizählig. Die sechs gleichgestalteten Blütenhüllblätter
(Tepalen) sind stark zurückgebogenen (Türkenbundform)
und erreichen einen Durchmesser von etwa 4 cm. Die Grundfarbe der
Blüten ist hellgelb bis grünlich mit schwarzen Punkten
und Stricheln. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Die Antheren
sind etwa 10 mm groß, die Pollen sind leuchtend orangerot,
die Nektarien sind dunkel und die Filamente sind grün. Je Blüte
gibt es drei Fruchtblätter.
Die Zwiebeln sind rundlich und erreichen einen Durchmesser von
etwa 7 cm, sie sind mit weißen Schuppen überzogen, die
an der Luft nach rosa nachdunkeln.
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